Wie ich
hierher kam.
Angefangen habe ich nicht mit Musik, sondern mit Bildern. Während des Studiums in der Ukraine brachte ich mir Videoschnitt und Motion Design selbst bei – aus Neugier, die schnell zum Beruf wurde. Über Jahre habe ich für Fernsehen, Werbung und Agenturen gearbeitet, später Musikvideos gedreht und geschnitten.
Parallel stand ich auf der Bühne: als Moderator, in der Comedy, bei Auftritten vor Publikum. Das Gefühl für Timing, für einen Raum voller Menschen, für den Moment kurz vor dem Einsatz – das kommt nicht aus einem Buch. Es kommt von vielen Abenden, an denen es geklappt hat, und einigen, an denen es das nicht hat.
Die Stimme kam erst spät dazu, als Erwachsener. Ein Lehrer hörte etwas in ihr, das ich selbst nicht kannte, und brachte sie an den richtigen Platz. Seitdem nehme ich Gesang ernst: klassische Stimmbildung als Bassbariton, dazu Gitarre, Bass, Klavier, Schlagzeug und das Produzieren in Logic Pro. In Wiesbaden habe ich an der Musik- und Kunstschule weiter Theorie, Gehörbildung und Gesang studiert.
2026 ist daraus SONORA geworden: ein eigenes Studio in Wiesbaden, in dem Bild und Ton zusammengehören. Klassik und moderne Produktion unter einem Dach, Unterricht in fünf Sprachen – genau der Ort, an dem ich selbst gern angefangen hätte.